Das Jahr 2025 beginnt mit dem Tod

Es war 06:05 Uhr am Neujahrsmorgen. Ich saß in meinem Sessel, der erste Kaffee dampfte in der Tasse, während ich die ersten Nachrichten des neuen Jahres überflog.

Plötzlich hörte ich ein dumpfes Geräusch hinter mir, ein „Plum“ aus der Voliere.

Da lag er, der Zebrafink – auf dem Boden. Von der Stange gefallen.

Ich tippte ihn vorsichtig an. Vielleicht war er nur im Schlaf gefallen. Aber nein – er atmete noch ein paar Mal, ganz ruhig, ganz schwach. Dann war er für immer weggeflogen.

So begann mein neues Jahr.

Zebrafinken – Kleine Vögel mit großer Persönlichkeit

Zebrafinken sind kleine, lebhafte Prachtfinken aus Australien, die mit ihrem fröhlichen Gezwitscher und ihrem geselligen Wesen begeistern. Ihren Namen verdanken sie dem schwarz-weißen Muster am Hals und an der Brust des Männchens – es erinnert an das Muster eines Zebras.

Aussehen & Unterschiede

  • Männchen sind farbenfroher: mit leuchtend orangefarbenen Wangenflecken, einem schwarzen „Tränenspiegel“ und einer gesprenkelten Brust.
  • Weibchen sind schlichter gefärbt, ohne Wangenflecken, aber mit demselben kräftig orangeroten Schnabel wie die Männchen.

Lebensweise

In freier Wildbahn leben Zebrafinken in großen Schwärmen im trockenen Grasland Australiens. Sie sind sehr anpassungsfähig und kommen auch mit kargen Bedingungen zurecht – sogar Regenwassertropfen auf Pflanzen reichen ihnen oft als Trinkquelle.

Zebrafinken sind ausgesprochene Teamspieler: Sie bauen gemeinsam ihre Nester, pflegen sich gegenseitig das Gefieder und bleiben oft ein Leben lang als Paar zusammen.

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